Anghsst – Dunkler Klang aus Bremen zwischen Horrorpunk, Gothic Rock und Metal
Mitten aus der nebligen Unterwelt Bremens erhebt sich Anghsst – ein Horror Punk-Duo, das sich den Schattenseiten des Lebens verschrieben hat und dabei weder vor Melodie noch roher Energie zurückschreckt. Seit 2024 in dieser Konstellation aktiv, bündeln die beiden Musiker ihre Kräfte, um emotionale Abgründe, düstere Romantik und bittersüße Verzweiflung in kraftvolle Songs zu verwandeln.
Ihr Sound ist melodisch, aber niemals glatt. Roh, aber nicht eindimensional. Abwechslungsreich und untraditionell – Anghsst bewegen sich bewusst abseits ausgetretener Pfade und schaffen eine Klangwelt, in der Verfall und Hoffnung, Liebe und Verderben, Mut und Wahnsinn miteinander tanzen. Die Themen? Alles, was nachts die Tür knarren lässt: Tod, Untote, Verlust, düstere Sehnsüchte und die ewig brennende Kerze der Liebe im Angesicht des Untergangs.
Anghsst veröffentlicht am 1. Mai 2025 ihr Album: „Cemetery Anthems“. Ein Manifest zwischen Grabstein und Herzschlag. Zwischen Wahnsinn und Wahrheit. Ein Werk, das den klassischen Horror Punk um neue Facetten erweitert – künstlerisch, kreativ und kompromisslos.
Anghsst ist keine weitere Band, die sich an Genre-Konventionen klammert – sondern ein Projekt, das sie neu interpretiert. Zwei Seelen, eine Vision. Der Horror lebt – und er singt.
Sunny Sedated
ist der kreative Kopf hinter dem Sound von Anghsst – ein Musiker und Produzent aus Bremen, der lieber Kanten zeigt, als alles glattzubügeln. Er schreibt, arrangiert, nimmt auf und mischt die Musik der Band komplett selbst. Statt nach Perfektion zu streben, setzt er lieber auf einen rohen, ehrlichen Sound mit Ecken und Kanten. Seine Musik lebt von Atmosphäre, Spannung und dem Mut, auch mal Unsauberes stehen zu lassen, wenn es sich richtig anfühlt.Mit seiner Mischung aus rauer Ästhetik und künstlerischer Intuition prägt er den rohen und intensiven Klang von Anghsst – kompromisslos und ehrlich.
Stephan Grunwald
ist derjenige, der bei Anghsst ans Mikro tritt – aber was er macht, geht weit über klassischen Gesang hinaus. Seine Stimme ist mal Erzähler, mal Verletzter, mal Ankläger. Er spricht, flüstert, singt, schreit – nicht aus Kalkül, sondern weil der Song es verlangt. Ruhige Passagen trägt er mit einer Intimität vor, die fast unangenehm nah kommt, während seine melodischen und weit gespannten Gesänge Räume aufziehen, in denen sich alles verlieren kann. Stephan interessiert sich nicht für technische Makellosigkeit. Es geht ihm ums Gefühl, um Authentizität, um das, was hängen bleibt, auch wenn es weh tut.
Sein Gesang ist ungeschönt, ehrlich und direkt – nie aufgesetzt. Wenn Sunny die Welt von Anghsst baut, ist Stephan derjenige, der sie mit Leben füllt. Gemeinsam schaffen sie Klanglandschaften, die roh, dunkel und emotional aufgeladen sind – irgendwo zwischen Kontrollverlust und völliger Hingabe.